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Der Förderverein stellt sich vor !

FÖRDERVEREIN FÜR EINE INTERNATIONALE BEGEGNUNGSSTÄTTE

HACHSCHARA LANDWERK AHRENSDORF

1989 begann die Suche nach den historischen Spuren der Geschichte der jüdischen Hachschara-Stätte Ahrensdorf. Aus einem mühevollen und unsicheren Suchen erwuchs in diesem Jahrzehnt die fast vergessene Geschichte einer bedeutenden Stätte jüdischen Lebens im südlichen Brandenburg. Aus einem „Freundeskreis Hachschara“ entstand der Förderverein. Die Mitglieder kommen aus Israel, aus den USA, aus Schweden und aus Deutschland.

    Der Förderverein stellt sich die Aufgaben:

  • das Denken an die Millionen Opfer der Shoa, der Vernichtung deutscher und anderer europäischer Juden durch das NS-System wach zu halten,
  • das Andenken an das ehemalige Hachschara Landwerk Ahrensdorf zu fördern
  • die Erforschung der Geschichte der HACHSCHARA im Landwerk Ahrensdorf, ihrer Bewohner und ihrer Lebensschicksale,
  • die Begegnung insbesondere junger Menschen aus Deutschland und Israel zur Förderung, Vertiefung und Festigung von Verständnis für die gesellschaftlichen Entwicklungen in beiden Ländern zu fördern und zu initiieren,
  • Information der örtlichen, regionalen und überregionalen Öffentlichkeit über die historische Bedeutung der HACHSCHARA-Landwerk-Bewegung und ihrer Geschichte.

                   

Im Oktober 1999 fand in der Recha-Freier-Gedenkstätte im Kibbuz Yakum ein Treffen („Symposium“) einer Gruppe des Fördervereins aus Deutschland und Schweden mit ehemaligen Ahrensdorfer Hachschara-Teilnehmern statt.

                 

1997 wurde vor dem ehemaligen Gebäude der Hachschara Landwerk Ahrensdorf diese Stele aufgestellt, sie soll erinnern und mahnen.

Geleitworte des Landrates des Landkreises Teltow-Fläming

Peer Giesecke

zur jüdischen Geschichte im Landkreis Teltow-Fläming

„Obwohl es gerade in Luckenwalde und auch in Ahrensdorf solch eine bewegte und lebensbejahende Zeit jüdischen Lebens gab, sind uns nur Orte des Erinnerns und Gedenkens geblieben. Der Blick zurück auch in unsere Regionalgeschichte ist schmerzhaft und erfüllt uns mit Scham. Umso größer ist unsere Aufgabe, die Erinnerung zu behüten und zu bewahren. Darum bemühen sich seit Jahren nun schon Mitglieder des Ländergrenzen überschreitenden Förderverein HACHSCHARA. Um diese leidvolle Zeit niemals wieder zu vergessen, müssen wir lernen, in Toleranz miteinander zu leben.“

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